Deutschland – Niederlande. Zusammenarbeit ist das A und O!

Große Unternehmen finden einander und die kleinen finden die großen auch. Es hapert noch dabei, dass kleine Unternehmen von beiden Seiten der Grenze einander finden.“ Diese Aussage hat sich tief in unser Gedächtnis eingegraben. Sie stammt von einem Mann der Praxis.

Wir sind selber zwei Einzelunternehmerinnen, die sich auf einem deutsch-niederländischen Wirtschaftsforum kennengelernt haben. Unser erstes Gespräch dauerte nicht länger als 5 Minuten, während wir in der Schlange vor einem Buffet standen. Etwas hat uns veranlasst, einander noch einmal aufzusuchen. So kann das gehen.

Zahlreiche Initiativen

Es wird so einiges organisiert, soviel ist sicher. Es gibt die binationalen Wirtschaftsforen (mit Matchinggesprächen). Man kann an Handelsmessen und Handelsreisen teilnehmen. Und in Grenznähe kann man sich von Zeit zu Zeit bei euregionalen Matchingprojekten anmelden.

Doch gibt es noch viel zu tun

Lauter Initiativen, bei denen kleinere deutsche und niederländische Unternehmen sich treffen. Und doch gibt es noch viel zu tun. Und ist es gerade für die kleinen von Bedeutung, ihre Kräfte zu vereinen. Ihre Kompetenzen zu teilen und zu ergänzen.

Diese Botschaft wurde während der „Week van de Automotive Innovatie“ in Helmond in den Niederlanden wiederholt. Eines der Themen: die immer weiterreichende Digitalisierung von Geschäftsprozessen. Die großen Unternehmen verfügen über Ihre eigene Abteilung R & D. Die kleinen können sich nur einklinken, wenn sie das gemeinsam tun. Auch diesmal wieder von Männern der Praxis: ein Deutscher und ein Niederländer. Beide Herren sind für ein mittelständisches Unternehmen tätig. Sie haben einander gefunden.

Noch eine Stimme aus der Praxis 8579583137_cc8850a464_o

Dürfen wir dem als zwei Frauen der Praxis noch etwas hinzufügen? Einander finden ist gut, gemeinsam ein innovatives Produkt entwickeln ist gut. Das gemeinsame Endergebnis tatsächlich präsentieren und neue Kunden finden erfordert mehr.

Alles, was man in (interkulturellen) Workshops lernt, muss in die Praxis umgesetzt werden. In einer binationalen Zusammenarbeit kann man sich unterschiedlichen Vorgehensweisen nicht entziehen. Warum dafür nicht zeitweise Unterstützung einsetzen? Leute, die sich mit den feinen Nuancen beider Märkte und Kulturen auskennen und diese anwenden.

Denken Sie dann an Spezialisten, die ganz konkret Brücken von Deutschland in die Niederlande bauen. Denker und Macher sozusagen. So gehen wir jedenfalls vor.

Und wir sind auch sehr gespannt auf die Erfahrungen anderer in diesem faszinierenden binationalen Kraftfeld.

Autorinnen: Paula Maassen und Ute Houweling. High Performance Team: www.marketingunlimited.eu & www.taccit.eu


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