Bühnenkunst aus flachen Ländern auf der Frankfurter Buchmesse

Die Ehrengäste Flandern und Niederlande bringen zur Buchmesse mehr als nur Literatur mit. Sie haben so viel Bühnenkunst zu bieten, dass es locker für zwei Monate reicht.

Im Gastlandcafé, können bis zum Ende der Buchmesse mehr als hundert Neuerscheinungen gelesen werden, bei bier, Matjes und anderen kulinarischen Spezialitäten der Ehrengäste. Sie werden mit Gästen und Diskussionen an den Messetagen für noch mehr Programm sorgen.

„Performances” als Exportschlager

Was machen die Künstler der Ehrengastländer eigentlich anders? Vor einem guten Vierteljahrhundert haben die deutschen Theatermacher angefangen, sich mit dem zu beschäftigen, was aus den Niederlanden und aus Belgien auf die Bühnen kam. Vom „niederländischen Spiel“ sprach man im Kinder- und Jugendtheater. Die Kinderliteratur und die Theaterstücke waren ohnehin schon als vorbildlich anerkannt.

Plötzlich wurde das Wort „Performance“ überall benutzt, nicht mehr nur für Aktionen in der bildenden Kunst. Und seither ist das, was an Tanz, Theater und Mischformen aller darstellenden Art im flachen Land produziert wird, ein vielleicht noch größerer Exportschlager als Bier, Matjes und Pommes.

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Quelle: Frankfurter Allgemeine Rhein – Main


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